Atemtraining

„Gefühle kommen und gehen wie Wolken an einem windigen Himmel. Bewusstes Atmen ist mein Anker.“
– Thich Nhat Hanh –
Atmung ist so viel mehr, als nur Luft einatmen und wieder auszuatmen.
Atmung begleitet uns rund um die Uhr. Sie ist eine der grundlegendsten Formen, wie wir mit unserer Umwelt in Verbindung stehen.
Wenn man so will, ist Atemluft das häufigste „Konsumgut“ unseres Lebens, wir nehmen sie ununterbrochen auf, meist ohne bewusst darüber nachzudenken.
Für mich ist Atmung einer der direktesten Wege, um mit tiefer liegenden inneren Strukturen in Kontakt zu kommen. Über den Atem können wir Einfluss auf unser autonomes Nervensystem nehmen, also auf jenen Teil unseres Nervensystems, der viele automatische Körperfunktionen reguliert. Besonders das verlangsamte, ruhige Atmen kann den Parasympathikus unterstützen, den Teil des Nervensystems, der mit Beruhigung, Regeneration und innerer Stabilisierung verbunden ist.
In meiner Arbeit nutze ich vor allem ruhige, verlangsamte Atemformen. Dabei geht es darum, weniger Atemzüge pro Minute zu nehmen, den Atem gleichmäßiger werden zu lassen und den Körper Schritt für Schritt in einen regulierteren Zustand zu führen.
Ein zentrales Ziel ist es, die eigene Atemwahrnehmung zu verbessern, den Körper tiefer zu belüften und mehr Ruhe im System entstehen zu lassen. Durch regelmäßiges Atemtraining kann sich die Toleranz gegenüber Kohlendioxid verbessern, was häufig mit einem ruhigeren Atemrhythmus und mehr innerer Stabilität verbunden ist.
Es ist ein praktischer Zugang zu Selbstregulation, Körperwahrnehmung und innerer Beständigkeit.
Bei Bewertung- und Prüfungsangst

Für sportliche Ziele

Beim Meditieren

In stressigen Alltagssituationen

Im beruflichen Kontext

In Phasen des Umbruchs und der Regulation

Wobei regulierte Atmung dich unterstützen kann.




